14. Oktober 2026

7. Mülheimer Wasseranalytisches Seminar mit rund 200 Teilnehmern wieder ein großer Erfolg

Das mittlerweile siebte Mülheimer Wasseranalytische Seminar am 16. und 17. September war ein großer Erfolg. Fast 200 Analytiker*innen diskutierten zwei Tage lang über neueste analytische Themen und Ergebnisse. Die Stadthalle Mülheim bot wiederum ein perfektes Setting und Catering für die besondere Mischung von Vortragsprogramm, Posterausstellung und Fachmesse, die das MWAS seit Beginn auszeichnet und von allen Besuchern geschätzt wird.

In 16 Vorträgen und den wissenschaftlichen Postern setzte die Konferenz einen Fokus auf die aktuellen Herausforderungen und Ergebnisse der Wasseranalytik. Zwei Schwerpunkte waren die Nutzung der hochauflösenden MS (HRMS), diesmal vor allem zur Analyse von Transformationsprodukten, und die Analyse und Bewertung perfluorierter Alkylsubstanzen (PFAS). Ergänzt wurde dies mit Vorträgen zur Bewertung von analytischen Befunden in Grundwasser und der Dimensionierung von Infektionsbarrieren sowie erstmals einer eigenen Session zur digitalen Transformation und Automation. Letztere stieß auf sehr positive Resonanz und spiegelte sich auch in den in der Fachausstellung vertretenen Unternehmen und Produkten wider.

Das MWAS umfasste auch wieder die Vergabe des Mülheim Water Awards am Konferenzabend, nun schon zum zehnten Mal. Der Preis wurde an eine Gruppe der GCI GmbH und der Berliner Wasserbetriebe für die Entwicklung und den erfolgreichen Einsatz von Rohrpassivsammlern im Wasser- und Abwassermonitoring vergeben. Der vielversprechende Ansatz wurde am zweiten Konferenztag von den drei Preisträgern Jörg-Helge Hein, Tobias Hensel und Frederik Zietzschmann gemeinsam präsentiert und im weiteren Verlauf des Seminars intensiv diskutiert. 

Posterpreis Mülheimer Wasseranalytisches Seminar

Der von SHIMADZU gestiftete Preis für die besten wissenschaftlichen Poster ging an junge Wissenschaftler:innen der Hochschule Niederrhein in Krefeld (HNR) und der Instrumentellen Analytischen Chemie der Universität Duisburg-Essen (IAC UDE). Dr. Melanie Voigt (HNR) zeigte Ergebnisse zur Untersuchung der Transformation von Velafaxin mittels elektrochemischer Oxidation in einer μ-Durchflusszelle und anschließender HRMS. Im Poster von Daniel Höhn (IAC UDE) wurde eine schnelle Datenprozessierung in der Non-Target-Analyse mittels HRMS vorgestellt, die ohne nutzerspezifische Parameter auskommt.

Von links nach rechts: Melanie Voigt (Hochschule Niederrhein), Daniel Höhn & Prof. Dr. Torsten Schmidt (beide Universität Duisburg-Essen) und Dr. Eliane Frimmersdorf (Shimadzu).

Falls Sie an den Vorträgen interessiert sind, wenden Sie sich gerne an Janine Rosen aus unserem Tagungsteam unter: j.rosen@iww-online.de

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