Am 8. Oktober 2026 feierte das IWW sein 40-jähriges Bestehen mit einem festlichen Jubiläum in der Stadthalle Mülheim an der Ruhr. Gemeinsam mit Gästen aus Wissenschaft, Politik und Wasserwirtschaft blickte das Institut auf vier Jahrzehnte erfolgreicher Forschungsarbeit zurück und diskutierte zugleich die Herausforderungen und Chancen der zukünftigen Wasserversorgung.
Vier Jahrzehnte Kompetenz und Leidenschaft
Unter dem Motto „40 Jahre Kompetenz und Leidenschaft“ stand die Veranstaltung ganz im Zeichen der Bedeutung unabhängiger und praxisnaher Wasserforschung. Seit vier Jahrzehnten begleitet das IWW die Entwicklung der Wasserwirtschaft mit wissenschaftlicher Expertise und innovativen Lösungen. Das Jubiläum bot die Gelegenheit, diesen Weg gemeinsam mit langjährigen Partnern und Wegbegleitern zu würdigen.
Feierliche Eröffnung und prominente Grußworte
Die Jubiläumsveranstaltung wurde von Dr. Kristina Baillot vom IWW, Ramona Fels von der Johannes-Rau-Forschungsgemeinschaft (JRF) und Monika Kluge von der IWW Holding eröffnet. In ihren Beiträgen hoben sie die Rolle des IWW als wichtige Brücke zwischen Forschung und Praxis hervor.
Zu den Gratulanten, die auch Grußworte hielten, gehörten außerdem Oliver Krischer, Minister für Umwelt, Naturschutz und Verkehr des Landes Nordrhein-Westfalen, Matthias Hauer, Parlamentarischer Staatssekretär bei der Bundesministerin für Forschung, Technologie und Raumfahrt, der per Videobotschaft zugeschaltet war, sowie Prof. Dr. Andrea Kienle vom Ministerium für Kultur und Wissenschaft NRW.
Wasserforschung von NRW nach Europa
Ein zentraler Programmpunkt war die Vortragsreihe „Wasserforschung von NRW nach Europa und zurück“. Dabei beleuchteten renommierte Fachleute unterschiedliche Perspektiven auf die zukünftige Entwicklung der Wasserforschung.
Prof. Dr. Dieter Bathen von der JRF sprach über die Bedeutung von „Wasserforschung made in NRW“, während Frau Dr. Verena Höckele vom Projektträger Karlsruhe am Karlsruher Institut für Technologie (KIT) die Verbindung zwischen Wasserforschung und der High-Tech-Agenda Deutschlands aufzeigte. Internationale Impulse setzte Rita Ugarelli von SINTEF in Norwegen mit ihrem Beitrag „Water Research beyond borders“.
Forschung für die Wasserversorgung von morgen
Besonders lebhaft verlief die Podiumsdiskussion unter dem Titel „Wasserversorgung der Zukunft – Die Wasserforschung liefert, was die Praxis braucht“. Unter der Moderation von Dr. Mathis Keller vom DVGW diskutierten Vertreterinnen und Vertreter aus Wasserwirtschaft und Forschung über aktuelle Herausforderungen und zukünftige Lösungsansätze für eine sichere und nachhaltige Wasserversorgung. Zu den Teilnehmenden gehörten Leif Frederik Blum, Prof. Dr. Christoph Donner, Walter Dautzenberg und Matthias Partetzke.
Austausch in besonderer Atmosphäre
Neben den fachlichen Beiträgen bot das Jubiläum außerdem zahlreiche Gelegenheiten zum persönlichen Austausch. Bei Flying Dinner, Musik und Kunst kamen Gäste aus den unterschiedlichen Bereichen miteinander ins Gespräch und nutzten die Gelegenheit, bestehende Netzwerke zu pflegen und neue Kontakte zu knüpfen.
Gemeinsam in die Zukunft
Die Feier zum 40-jährigen Bestehen machte deutlich, welche wichtige Rolle das IWW für die Wasserforschung und die praktische Wasserwirtschaft spielt. Die Veranstaltung verband Rückblick und Zukunftsperspektive auf gelungene Weise und zeigte, dass die großen Herausforderungen rund um Wasserqualität, Versorgungssicherheit und Klimawandel nur durch die enge Zusammenarbeit von Wissenschaft, Politik und Praxis erfolgreich bewältigt werden können.
Hier gibt es eine Sonderausgabe des IWW-Journals zum 40-jährigen Jubiläum.
Beitragsbilder ©JRF e.V.
