13. Oktober 2026

Erfahrungsaustausch zu Ultrafiltration in der Trinkwasseraufbereitung: Betreiber treffen sich in Luxemburg

Wie lassen sich Ultrafiltrationsanlagen noch effizienter betreiben? Welche Erfahrungen gibt es mit Membrandefekten, Reinigungsverfahren und der Anlagenüberwachung? Diese und weitere Fragestellungen standen im Mittelpunkt des zweiten ERFA-Workshops für Betreiber von Ultrafiltrationsanlagen (UF) zur Trinkwasseraufbereitung, der in der vergangenen Woche bei SEBES in Luxemburg stattfand.

Der von IWW koordinierte und durch das TZW: DVGW-Technologiezentrum Wasser unterstützte Workshop brachte Betreiber verschiedener Wasserwerke zum fachlichen Austausch zusammen. Zum Auftakt besichtigten die Teilnehmenden das Wasserwerk in Eschdorf, bevor ein gemeinsames Abendessen Gelegenheit zum persönlichen Kennenlernen und Netzwerken bot.

Am zweiten Veranstaltungstag standen intensive Fachgespräche und praxisnahe Erfahrungsberichte im Fokus. Diskutiert wurden unter anderem die Auslegung und Fahrweise von UF-Anlagen, Wartungs- und Reinigungsstrategien, Sensorik und Überwachungssysteme sowie Fragen rund um Membrandefekte, Nutzungsdauern und den Umgang mit Spülwässern und Schlämmen. Die Ergebnisse einer vorab durchgeführten Betreiberbefragung dienten dabei als wichtiger Leitfaden für die Diskussionen.

Besonders geschätzt wurde der offene Austausch unter den Teilnehmenden. Der direkte Vergleich unterschiedlicher Herangehensweisen, praktische Einblicke aus dem Anlagenbetrieb und die gemeinsame Diskussion von Herausforderungen lieferten wertvolle Impulse für die Optimierung der eigenen Prozesse.

Das große Interesse und die positiven Rückmeldungen zeigen den hohen Bedarf an einem solchen Netzwerk. Entsprechend wünschen sich die Teilnehmenden bereits jetzt eine Fortsetzung des Erfahrungsaustauschs im kommenden Jahr. Gleichzeitig steht die Runde weiteren Betreibern von UF-Anlagen offen. Interessierte können sich gerne an p.levai@iww-online.de wenden.

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